Direkteinsprünge



Buchabbildung "Der Viktualienmarkt kocht"

Opulent und farbenfroh, urbayerisch und exotisch – nirgendwo in München ist die Auswahl 
an frischen Lebensmitteln größer als auf dem Viktualienmarkt. wVom einfachen Schirmstand über die kleinen Holzhäuschen bis zu den gemauerten Ladengeschäften sind es insgesamt um die 130 Standlbesitzer, die auf rund 10 000 Quadratmetern ihre Waren anbieten.

Die Kochbuchautorinnen Susanne Bodensteiner und Margit Proebst waren ein Jahr lang immer wieder unterwegs und besuchten die Händler, deren Waren gerade Saison hatten: Pilze, Kürbisse, Wurzelgemüse, Gänse und Wild im Herbst und Winter, Spargel, Erdbeeren und frische Kräuter im Frühling, Pfirsiche, Melonen und vielerlei Tomaten im Sommer. Es ist ihnen gelungen, eine gute Mischung von Rezepten zusammenzustellen, die das ganze Spektrum des Angebots widerspiegelt. Neben bayerischen und speziell Münchner Schmankerln gibt es alpenländische und mediterrane Gerichte, ein wenig Exotisches, kurz all das, wofür man hier die Zutaten findet.

Die ganz besondere Atmosphäre des Viktualienmarkts hat Paul Claessen mit seinen Bildern 
eingefangen. Sie zeigen alte Münchner und „Zuagroaste“ beim Einkauf, das prächtige Angebot und manch verborgene Ecke, bayerische Bodenständigkeit und südlichen Charme.