Direkteinsprünge



Buchabbildung "Der Viktualienmarkt kocht"
  • Wer nun motzt: „Was, noch ein Kochbuch?“, der lasse sich überzeugen. Dieses Werk ist anders als die anderen. Die Rezeptberater – und das sind die Händler des Viktualienmarktes – werden liebevoll beschrieben, bevor es klassisch zur Sache geht: 500 Gramm grüner Spargel, Salz, zwei bis drei Esslöffel Zitronensaft – und so weiter. Nicht zu vergessen die Fotos von Paul Claessen, die schon jetzt historisch zu nennen sind, weil der Markt ja umgestaltet werden soll. Süddeutsche Zeitung, 4. Oktober 2011

  • Ein bisserl skeptisch waren sie am Anfang schon, die Händler vom Viktualienmarkt. Ein Kochbuch mit kleinen Portraits und Rezepten von ihnen? Am Ende haben alle begeistert mitgemacht. Herausgekommen ist ein nicht ganz typisches Kochbuch. Bilder von fertigen Gerichten sucht man in „Der Viktualienmarkt kocht“ vergebens. Vielmehr weckt das 240 Seiten starke Werk schon die Lust aufs Einkaufen.
    Atmosphärisches vom Markt zu jeder Jahreszeit ist da farbenprächtig zu sehen. Münchner Merkur, 21. Oktober 2011

  • Es ist kein Kochbuch wie jedes andere. Fotograf Paul Claessen hat keine Gerichte abfotografiert, sein Blick auf den Markt ist der eines Reporters, er fängt das Alltagsleben ein auf dem berühmtesten Markt der Republik. Das hebt sich wohltuend ab vom strapazierten Postkarten-Idyll. So kennt den Markt eben nicht jeder. Abendzeitung, 21. Oktober 2011

  • Münchens gute Stube, der Viktualienmarkt, ist ein Mekka für Feinschmecker und Schleckermäuler. 130 Standlbesitzer beraten hier bei der Wahl der besten Produkte. Selten aber kommen die Marktfrauen und -männer dazu, ganze Rezepte zu verraten. Die Kochbuchautorinnen Susanne Bodensteiner und Margit Proebst waren deshalb ein Jahr lang auf dem Markt unterwegs und haben die besten Rezepte zusammengetragen. tz, 22. Oktober 2011

  • Nach Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart ist jetzt München dran: „Der Viktualienmarkt kocht“ ist das vierte Markthallen-Kochbuch des Nizza Verlags. In allen Büchern versammeln sich die Lieblingsrezepte der Markthändler .... und die Fotografien zeigen die Märkte und Markthallen so wie sie sind: nicht nur die Schauseiten, sondern auch die verborgenen Ecken. Der Nizza Verlag wurde bereits 2007 gegründet, als vier Freunde, die Liebhaber guter Lebensmittel sind, beschlossen, den Markthändlern ein Denkmal zu setzen. „Obwohl es dort alles gibt was gut ist und obwohl Angebot, Beratung und Atmosphäre stimmen, müssen sich die Markthändler für ihr Auskommen ziemlich abstrampeln. Denn viele Verbraucher bedienen sich lieber im Supermarkt als auf den Märkten“, sagt Verleger Paul Claessen. BuchMarkt, November 2011