Direkteinsprünge



Buchabbildung "Nach Frauen benannt"
  • Weibliche Vorbilder. Ein Buch stellt Straßen vor, die nach Frauen benannt sind… Dabei ist es den Autorinnen laut Kasper nicht so sehr um Biographisches, sondern vielmehr um die Leistungen der betreffenden Frauen gegangen. Ein Beispiel ist die Elisabeth-Winterhalter-Straße im Mertonviertel. Sie ist nach der ersten Chirurgin in Deutschland benannt, die einen Bauchschnitt vornahm. 1891 hatte sie in Frankfurt eine Frauenpoliklinik gegründet. Später setzte sie an der Schillerschule in Sachsenhausen Abiturklassen für Mädchen durch. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.12.2013

  • Unsere Straßen, unsere Frauen. Neues Buch ehrt weibliche Vorbilder, die unser Stadtbild geprägt haben… Wie kommen Straßen eigentlich zu ihrem Namen? Die Persönlichkeit sollte sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben und vor mehr als 5 Jahren verstorben sein. Bild Frankfurt, 4.12.2013

Buchabbildung "Der Viktualienmarkt kocht"
  • Wer nun motzt: „Was, noch ein Kochbuch?“, der lasse sich überzeugen. Dieses Werk ist anders als die anderen. Die Rezeptberater – und das sind die Händler des Viktualienmarktes – werden liebevoll beschrieben, bevor es klassisch zur Sache geht: 500 Gramm grüner Spargel, Salz, zwei bis drei Esslöffel Zitronensaft – und so weiter. Nicht zu vergessen die Fotos von Paul Claessen, die schon jetzt historisch zu nennen sind, weil der Markt ja umgestaltet werden soll. Süddeutsche Zeitung, 4. Oktober 2011

  • Ein bisserl skeptisch waren sie am Anfang schon, die Händler vom Viktualienmarkt. Ein Kochbuch mit kleinen Portraits und Rezepten von ihnen? Am Ende haben alle begeistert mitgemacht. Herausgekommen ist ein nicht ganz typisches Kochbuch. Bilder von fertigen Gerichten sucht man in „Der Viktualienmarkt kocht“ vergebens. Vielmehr weckt das 240 Seiten starke Werk schon die Lust aufs Einkaufen.
    Atmosphärisches vom Markt zu jeder Jahreszeit ist da farbenprächtig zu sehen. Münchner Merkur, 21. Oktober 2011

  • Es ist kein Kochbuch wie jedes andere. Fotograf Paul Claessen hat keine Gerichte abfotografiert, sein Blick auf den Markt ist der eines Reporters, er fängt das Alltagsleben ein auf dem berühmtesten Markt der Republik. Das hebt sich wohltuend ab vom strapazierten Postkarten-Idyll. So kennt den Markt eben nicht jeder. Abendzeitung, 21. Oktober 2011

  • Münchens gute Stube, der Viktualienmarkt, ist ein Mekka für Feinschmecker und Schleckermäuler. 130 Standlbesitzer beraten hier bei der Wahl der besten Produkte. Selten aber kommen die Marktfrauen und -männer dazu, ganze Rezepte zu verraten. Die Kochbuchautorinnen Susanne Bodensteiner und Margit Proebst waren deshalb ein Jahr lang auf dem Markt unterwegs und haben die besten Rezepte zusammengetragen. tz, 22. Oktober 2011

  • Nach Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart ist jetzt München dran: „Der Viktualienmarkt kocht“ ist das vierte Markthallen-Kochbuch des Nizza Verlags. In allen Büchern versammeln sich die Lieblingsrezepte der Markthändler .... und die Fotografien zeigen die Märkte und Markthallen so wie sie sind: nicht nur die Schauseiten, sondern auch die verborgenen Ecken. Der Nizza Verlag wurde bereits 2007 gegründet, als vier Freunde, die Liebhaber guter Lebensmittel sind, beschlossen, den Markthändlern ein Denkmal zu setzen. „Obwohl es dort alles gibt was gut ist und obwohl Angebot, Beratung und Atmosphäre stimmen, müssen sich die Markthändler für ihr Auskommen ziemlich abstrampeln. Denn viele Verbraucher bedienen sich lieber im Supermarkt als auf den Märkten“, sagt Verleger Paul Claessen. BuchMarkt, November 2011

Buchabbildung "Die Stuttgarter Markthalle kocht"
  • Gebrutzelt, gebraten und gesotten wird in neun Kapiteln von der Vorspeise über Salate, Suppen, Nudeln, Gemüse, Fleisch, Geflügel und Fisch bis zum Dessert. Das Buch ist aber nicht nur mit Rezepten aus der schwäbischen und mediterranen Küche gefüllt, sondern mit Geschichten, die die Markthändler Eva Wolf und ihrem Mitautor, dem Koch Kaspar Mosetter erzählt haben. „Wir bekamen von den Händlern weit mehr Rezeptvorschläge, als wir aufnehmen konnten“, berichtet die Autorin. Geradezu verblüfft war sie von der Sachkenntnis ihrer Gesprächspartner hinter den Ständen, deren Liebe zu ihren Waren und ihrem ausgeprägten Bewusstsein für regionale Produkte. Stuttgarter Zeitung, 2. April 2011

  • Lieblingsrezepte, Liebesgeschichten und Lebensläufe: Dem Nizza-Verlag ist es zu verdanken, dass der Jugendstilhalle mit dem Buch „Die Stuttgarter Markthalle kocht“ nun ein literarisches Denkmal gesetzt wurde. Wie der Titel schon sagt, ist es in erster Linie ein Kochbuch. Denn die Händler bleiben nie hervorragende Tipps schuldig, wenn die Kunden fragen, wie sie den soeben gekauften Fisch, die Lammkoteletts oder das Hällische Schwein am besten zubereiten sollen. Doch das Buch mit einer Sammlung von insgesamt 130 Rezepten ist auch ein Lesebuch mit Geschichten über die Halle und ihre Händler. Da kann es passieren, dass man sich festliest und das Kochen vergisst. Stuttgarter Nachrichten, 6. April 2011

  • Händler in der Stuttgarter Markthalle verraten ihre Lieblingsrezepte – Ein kulinarischer Weltenbummel. . . Es soll, so erzählt man sich, Kochmuffel gegeben haben, die nach einem einzigen Besuch der Stuttgarter Markthalle zu passionierten Köchen wurden. . . Die Markthalle gehört zu Stuttgart wie Bosch, Mercedes und Porsche. Südwest Presse, 14. Mai 2011

Buchabbildung "Der Carlsplatz kocht"
  • Ideale Einkaufshilfe für Hobbyköche. Express, 2. 10. 2009

  • Die besten Rezepte aus Düsseldorfs kulinarischem Herzen gibt’s jetzt in Buchform. Neue Rhein Zeitung, 2.10.2009

  • Die Stars im Buch sind die Markthändler: Rund 20 der insgesamt 60 stellen sich und ihre Lieblingsrezepte vor. Rheinische Post, 2. 10. 2009

  • Das klingt nicht nur lecker, sondern ist auch hübsch anzuschauen. Westdeutsche Zeitung, 2. 10. 2009

  • „Der Carlsplatz kocht“ als bestes lokales Kochbuch ausgezeichnet ... Beim Blättern folgt eine Köstlichkeit der nächsten: Wer hätte keine Lust auf Cannelloni mit Waldpilzfüllung und Trüffel, Provenzalische Tomaten-Tarte, Hähnchen mit Berberitzenreis oder Gedeckten Bananenkuchen? Welt Kompakt, 26. 1. 2010

Buchabbildung "Die Kleinmarkthalle kocht"
  • Genussbibel: Ein Kochbuch setzt der Frankfurter Institution, der Kleinmarkthalle, ein längst überfälliges Denkmal – Mit dem Kochbuch hat die Kleinmarkthalle, die von Wolfram Siebeck einst als „Uffizien der essbaren Genüsse“ bezeichnet wurde, nun einen Ausstellungskatalog bekommen. Einen prächtig gestalteten Band mit vielen Fotos, der als erstes Buch im neu gegründeten Nizza-Verlag erschienen ist. Welt Kompakt, 25. Oktober 2007

  • Wo das olio den Handkäse umarmt – Allen, die schon lange und immer in der Kleinmarkthalle einkaufen, und allen, die sie zum ersten Mal betreten wollen, ist dieser Führer zu empfehlen. Frankfurter Rundschau, 15. Dezember 2007

  • Der Nizza-Verlag legt einem diesen Ort der Alltagskultur ans Herz, auf eine sehr schöne Art. Er hat der Kleinmarkthalle ein stilles, zurückhaltendes Buch gewidmet, mit ungeschminkten Fotos, aber in eleganter Aufmachung. Allgemeine Sonntagszeitung, 3. Februar 2008

Buchabbildung "Pauls Essen"
  • Hauptsache, das Brot ist gut.
    Drei Monate lang, Mahlzeit für Mahlzeit, hat Claessen seine Teller fotografiert, unprätentiösere Fotos kann man wohl kaum machen. Claessen ist offenbar ein Freund der, sozusagen, verschärften Lakonie. So entsteht in „Pauls Essen“, gewollt oder nicht, eine Ehrlichkeit, die erfrischend wirkt angesichts all der Kochsendungen, teuren Kochbücher und Utensilien, die heutzutage zur Selbstdefinition gerade der Akademiker zwingend zu gehören scheinen – und angesichts der Tatsache, dass dennoch so erstaunlich viel Tiefkühlpizza, Dosenfutter und Toastbrot verkauft wird. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. August 2008

  • Paul Claessen hat den kulinarischen Alltag jenseits der Gourmet-Küche dokumentiert: Sein täglich Brot. Oder Pommes, oder Fleischsalat, oder Schokoladentäfelchen mit Minzfüllung. Ist dieser Mann verrückt? Nein, Verleger. Und Fotograf, und Gestalter, ein kreativer Tausendsassa, dem das Hohe Lied auf die Sterne- und Gourmetspeisen dieser Welt auf den Keks geht.
    „Pauls Essen“ ist ein Schmunzelbuch. Unerschrockene könne es aber auch als Ideengeber für Spätspeisen oder Spontangerichte ansehen. Frankfurter Rundschau, 22. September 2008

  • Wer ist eigentlich Paul? Einer der Autoren des Nizza Verlag sorgt mit seinem ganz persönlichen Projekt für Verwirrung. Journal Frankfurt, Nr. 18, 2008

Buchabbildung "Als der Champagner floss"
  • Über die 80er Jahre wurde schon viel gesagt und geschrieben. Fast 20 Jahre nach der Wende ist das letzte Jahrzehnt der Bonner Republik voll im Trend – nicht nur in Sachen Zeitgeschichte oder Mode. Eine kulturästhetische Einordnung dieser Zeit des Postmodernismus und des Hedonismus legen nun die ehemaligen „Pardon“-Redakteure Gerhard Kromschröder und Nikolaus Jungwirth vor. Die Autoren haben Fotoaufnahmen, Zeitungsausschnitte, Werbeanzeigen, Plakate und Katalogauszüge gesammelt und diese liebevoll zu Collagen arrangiert. Im Layout eines 80er-Jahre-Hochglanzmagazins werden da so manche Erinnerungen wachgerufen. Zu kleinen Details auf den Bildern haben Kromschröder und Jungwirth kurze Texte verfasst, die Lebensgefühl, Zeitgeist, Mode und Politisches kulturhistorisch, ästhetisch und witzig kommentieren. Weser Kurier, 16. November 2008

  • Die solide Grundausbildung in der „Neuen Frankfurter Schule“ ist es, die diese Neuerscheinung von vergleichbaren Kompendien deutlich unterscheidet. Denn mehr als alles andere sind es „Bild“ und Illustriertenfotos und vor allem reichlich Werbung, die den medialen Spiegel für diesen komischen Rückblick vorstellen. Und auf dieser Folie zeichnen Jungwirth und Kromschröder beinahe in „Titanic“-Manier mit kurzen, mehr oder weniger erläuternden Texten die Achtziger als Jahrzehnt des Hedonismus und des Abgesangs auf die großen Utopien.
    Was wirklich wichtig war im Kohlschen Jahrzehnt der geistig-moralischen Wende, Jungwirth und Kromschröder finden es bevorzugt im Trivialen, im ganz banalen Alltag. Und zeigen die achtziger Jahre, wie sie trotz Pershings, Startbahn West und atomfreien Zonen wenigstens auch waren: seltsam komisch. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. November 2008

  • Schreiend komische, aber durchaus pointierte Bild-Analyse der achtziger Jahre, dem letzten Jahrzehnt der Bonner Republik. Frankfurter Rundschau, 5. Dezember 2008